Schwäbisch Gmünd
älteste Stauferstadt

Steinere Zeitzeugen aus über acht Jahrhunderten reihen sich auf dem Gmünder Marktplatz nebeneinander. Wer sich in einem der zahlreichen Straßencafes um den stattlichen   Marienbrunnen herum gemütlich gemacht hat, kann vieles über die Geschichte der ältesten Stauferstadt an den Gebäuden ablesen und leicht erkennen, warum dieser Platz zu den schönsten in Süddeutschland zählt. Durch  die  romanische Johanniskirche mit ihren skurilen Fresken, mittelalterlichen Fachwerkbauten und üppige Barockhäuser.

Überhaupt präsentiert sich die Geschichte die von kriegerischen Zerstörungen  verschont gebliebene Stadt mit ihrem mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Stadtkern als  touristisches Juwel mit mit zahlreichen Gesichtern. Der historische Stadtkern lädt zum Einkaufsbummel durch die Geschäfte  der Innenstadt ebenso ein, wie zu einem aufschlußreichen historischen Stadtrundgang.
Nur einen Steinwurf vom Marktplatz entfernt steht das Heilig-Kreuz-Münster.  Gleich mehrere imposante Besonderheiten  haben dem gotischen Gotteshaus einen festen Platz in allen Kunstgeschichtsbüchern gesichert.
Seit dem Mittelalter ist Schwäbisch Gmünd wegen seines Gold- und Silberhandwerks bekannt; daher der heutige  Beiname: "Gold- und Silberstadt".

Auch ein reichhaltiges Fest- und Veranstaltungsprogramm  macht Schwäbisch Gmünd zum kulturellen und sozialen Mittelpunkt der Region Ostwürttemberg. Denn!!
Vierunddreißig Feiertage im  Jahr und gar drei Wirtshäuser auf hundert Bürger - das wahr Schwäbisch Gmünd anno 1802. Bei Festen und Feiern war  jeder sofort dabei. Auch wenn die württembergische Regierung, der Schwäbisch Gmünd in jenem Jahr  zufiel, die fröhliche Geselligkeit an die Zügel nehmen wollte, hat sich doch die Freude am Festen in unserer Stadt  erhalten. Kirchweihfeste oder Weihnachtsmärkte gibt es in vielen Städten, aber auch darüber hinaus  packt man hier jeden Anlaß beim Schopfe um zu Feiern.

 Darunter die traditionellen Altersgenossenfestzüge beginnend am 2. Samstag im Juni mit dem 40iger Fest .An den darauffolgenden Samstagen die 50iger,  60iger, 70iger und 80iger. Traditionell beginnend mit dem Begrüßungsabend am Freitag. Am Samstag die Attraktion " der  Festumzug" durch die historische Innenstadt mit dem Turmblasen von der Johanniskirche  ( mit dem Aloislelied ) dann der Gang zum Heilig-Kreuz-Münster. Bis dahin übersäht mit vielen Blumen & Glückwünsche von  Freunden, Bekannten und Verwandten die den Gang zum Münster zieren.Abends der große  Festabend im Stadtgarten. Nach einem Ruhetag wird das Fest mit einer Blaufahrt am Montag beendet.
Auch heute noch ist  Schwäbisch Gmünd über die Region hinaus bekannt. Der  traditionelle Standort Schwäbisch Gmünd mit rund 62 736 Einwohnern am Rande der Region Stuttgart ist geprägt von der Kraftfahrzeuglieferindussstrie. Auch ist  die Bildungsstadt Schwäbisch Gmünd mit zahlreichen Schulen,  Hochschulen und Ausbildungsstätten in der Region stark vertreten. Ebenso sind auch noch über 1500 Studierende im Studienzentrum der Fernuniversität Hagen  eingeschrieben.